Update Energiekrise

Update Energiekrise

Energiekrise | Alle aktuellen Infos

Auf dieser Seite möchten wir Sie über alle Themen informieren, die im Rahmen der Energiekrise für Sie wichtig sind und zukünftig wichtig werden.

Information zur Gaspreisbremse (EWPBG)

29.11.2023

In seiner Regierungserklärung hat Bundeskanzler Olaf Scholz am 28.11.2023 das Ende der Energiepreisbremsen zum 31.12.2023 erklärt. Vorangegangen war das Urteil des Bundesverfassungsgerichts vom 15.11.2023, den Wirtschaftsstabilisierungsfonds bereits am 21.11.2023 mit einer Haushaltssperre zu belegen. Somit stehen für die Preisbremsen 2024 keine Mittel zur Verfügung.

Quelle: BDEW, ZfK


23.11.2023

Am 16. November hat der Bundestag beschlossen, die Energiepreisbremsen für Strom, Gas und Wärme bis zum 31. März 2024 zu verlängern. Vorangegangen war die von der Bundesregierung beschlossene Preisbremsenänderungsverordnung (PBVV). Am 20. November 2023 hat auch die EU-Kommission die Genehmigung erteilt, die Energiepreisbremsen zu verlängern. Offen ist jedoch die Entscheidung des Bundeskabinetts. Dieses fällte am 22. November 2023 noch keine endgültige Entscheidung darüber, ob die Preisbremsen bis Ende März 2024 verlängert werden.

Quelle: Thüga AG, BDEW, ZfK


03.08.2023

Die Anpassungsnovelle zum Erdgas-Wärme-Preisbremsengesetz (EWPBG) ist am 03.08.2023 in Kraft getreten.
Hier geht es zum Gesetz zur Änderung des EWPBG


10.03.2023

Informationsschreiben versendet

Die Informationsschreiben zur Gaspreisbremse inkl. neuem Abschlagsplan sind erstellt und versendet bzw. im Kundeportal zu finden.


27.02.2023

Verzögerungen beim Versand der Informationsschreiben

Wir arbeiten derzeit mit Hochdruck an der Umsetzung der staatlichen Energiepreisbremsen. Um die Gaspreisbremse zu erhalten, müssen Sie nichts tun. Wir informieren sie schriftlich über Ihren persönlichen Entlastungsbetrag und Ihren neuen Abschlagsplan.

Leider führen hohe Auslastungen und erforderliche Umstellung der Abrechnungsprozesse zu Verzögerungen beim Versand der Informationsschreiben.

Um die Menschen schnell finanziell zu entlasten, wurden die Preisbremsen vom Gesetzgeber sehr kurzfristig Ende Dezember 2022 beschlossen. Seitdem arbeiten wir mit Hochdruck an der Umsetzung der Gaspreisbremse. Leider kommt es aufgrund der notwendigen Umstellung der IT-Prozesse und Personalengpässen zu Verzögerungen bei der Erstellung und dem Bereitstellen der Informationsschreiben. Auf eine Sache können sich unsere Kunden aber verlassen: Sie werden unabhängig vom Zustelltermin des Informationsschreibens in voller Höhe von der Entlastung der Gaspreisbremse profitieren.


24.01.2023

Die Bundesregierung hat ein umfangreiches Maßnahmenpaket zusammengestellt, um die Energiekosten bezahlbar zu halten und zugleich die Versorgung in Deutschland zu sichern. Dieses Maßnahmenpaket wird aus Mitteln des Bundes finanziert.

Dieses Maßnahmenpaket beinhaltet die Gas- und Wärmepreisbremse (EWPBG). Die Preisbremsen gelten ab März 2023 rückwirkend für die Monate Februar und Januar zunächst bis zum 31. Dezember 2023. Eine Verlängerung bis 30. April 2024 hält sich die Bundesregierung offen.

Die Gaspreisbremse funktioniert wie folgt: Für 80 Prozent Ihres prognostizierten Gasjahresverbrauchs übernimmt der Staat den Teil des Arbeitspreises, der über einem vorgegebenen Referenzpreis liegt. Für jede verbrauchte Kilowattstunde (kWh), die darüber hinaus geht, muss der vertraglich vereinbarte Arbeitspreis gezahlt werden. Der Referenzpreis beträgt für Haushaltskunden sowie kleinere Unternehmen für Gas 12 Cent pro Kilowattstunde brutto.

Klingt kompliziert? Wir erklären es an einem Beispiel:
Prognostizierter Jahresverbrauch: 30.000 kWh pro Jahr
Arbeitspreis-Gas-Tarif: 20 Cent pro kWh
Arbeitspreis-Deckel (Bremse): 12 Cent pro kWh

Berechnung Differenzbetrag (Arbeitspreis - Referenzpreis): 20 ct/kWh - 12 ct/kWh = 8 ct/kWh
Berechnung Entlastungskontingent: 80 % von 30.000 kWh = 24.000 kWh
Monatlicher Entlastungsanspruch: (8 ct x 24.000 kWh): 12 = 160,00 €/Monat

Der monatliche Abschlag würde im Beispiel um 160 € reduziert.

Wie profitieren Kunden von der Gaspreisbremse?
Von den Entlastungen profitieren Sie automatisch: Alle Kunden werden bis Ende Februar persönlich informiert, wie sich die Preisbremse für sie auswirkt und wie sich der Abschlagsplan ändert. Dann erklären wir auch, wie die rückwirkende Preisbremse für Januar und Februar 2023 berechnet wird. Wichtig: Der Ihnen bekannte Januar- und Februar-Abschlag ist zunächst in voller Höhe (ohne Wirkung der Gaspreisbremse) zu zahlen. Wir garantieren Ihnen, dass wir die Preisbremse im Sinne des Gesetzes umsetzen.

Mit der Gaspreisbremse sollen die angestiegenen Energiepreise abgemildert werden. Trotz allem liegen die Energiepreise deutlich über den Gaspreisen der letzten Jahre. Energiesparen ist daher weiterhin enorm wichtig. Denn nur ein Anteil des bisherigen Verbrauchs wird staatlich unterstützt. Sie erhalten nur für 80 % Ihres prognostizierten Jahresverbrauchs den vergünstigten Gaspreis. Für jede weitere verbrauchte Kilowattstunde zahlen Sie den Vertragspreis. Hier geht’s zu Ihren Energiespartipps.

Weitere Fragen und Antworten zu diesem Thema finden Sie auch auf den Seiten der Bundesregierung: FAQ-Liste zur Wärme- und Gaspreisbremse

Information zur Dezember-Soforthilfe bei Erdgaslieferungen (§ 2 Abs. 4 Erdgas-Wärme-Soforthilfegesetz ESWG)

16.11.2022

Als Ihr Erdgaslieferant möchten wir Sie als unsere Kunden über Folgendes informieren:

Private Verbraucher und Unternehmen müssen aufgrund des Krieges in der Ukraine mit stark gestiegenen Preisen für Gas rechnen und planen. Der Staat möchte daher die teilweise erheblichen Mehrbelastungen abfedern. Deshalb erhalten viele Erdgaskunden eine Dezember-Soforthilfe. Im März 2023 wird diese Dezember-Soforthilfe dann durch eine Gaspreisbremse ergänzt. 

Wer erhält die Dezember-Soforthilfe?

  • Die Dezember-Soforthilfe erhalten fast alle Erdgaskunden der fünfwerke GmbH & Co. KG.
  • Keine Dezember-Soforthilfe (Ausnahme) nach dem EWSG erhalten folgende Kundengruppen:
    • Letztverbraucher für Entnahmestellen mit einer registrierenden Leistungsmessung (RLM-Kunde), an denen ein Jahresverbrauch von mehr als 1.500.000 Kilowattstunden entsteht,
    • Letztverbraucher für Entnahmestellen, soweit sie dort Erdgas für den kommerziellen Betrieb von Strom- und Wärmeerzeugungsanlagen beziehen, oder
    • Letztverbraucher, die zugelassene Krankenhäuser sind.
  • Die obigen Kundengruppen erhalten dennoch Dezember-Soforthilfe (keine Geltung der Ausnahme), wenn sie:
    • als Wohnraumvermieter oder Wohnungseigentümergemeinschaft das Erdgas an der Entnahmestelle weit überwiegend im Zusammenhang mit der Vermietung von Wohnraum oder als Wohnungseigentümergemeinschaft im Sinne des Wohnungseigentumsgesetzes beziehen
    • als spezifische soziale Einrichtungen
      • zugelassene Pflege-, Vorsorge- oder Rehabilitationseinrichtungen sowie Kindertagesstätten und andere Einrichtungen der Kinder- und Jugendhilfe sind, die im Aufgabenbereich des Sozialgesetzbuchs soziale Leistungen erbringen, 
      • staatliche, staatlich anerkannte oder gemeinnützige Einrichtungen des Bildungs-, Wissenschafts- und Forschungsbereichs oder Bildungseinrichtungen der Selbstverwaltung der Wirtschaft in der Rechtsform von Körperschaften des öffentlichen Rechts oder als eingetragener Verein organisiert sind oder 
      • Einrichtungen der medizinischen Rehabilitation, Einrichtungen der beruflichen Rehabilitation, Werkstätten für Menschen mit Behinderungen, anderer Leistungsanbieter oder Leistungserbringer der Eingliederungshilfe nach Teil 2 des Neunten Buches Sozialgesetzbuch sind. 


Wie hoch ist die Dezember-Soforthilfe?

Entlastungsbetrag für Standard-Lastprofilkunden – das sind im Wesentlichen Privathaushalte und kleine Unternehmen: 

Hier berechnet sich der Entlastungsbetrag aus der

  • Jahresverbrauchsmenge, die wir im September 2022 für Ihre Belieferung prognostiziert haben
  • geteilt durch 12
  • multipliziert mit dem Arbeitspreis, der für Ihre Lieferung Stand 1. Dezember 2022 vereinbart ist

zzgl.

  • allen anderen Preiselementen, soweit diese nach dem Erdgasliefervertrag anteilig für den Monat Dezember 2022 anfallen.


Wie wird die Dezember-Soforthilfe abgewickelt?

Als Standard-Lastprofilkunden erhalten Sie eine vorläufige Entlastung noch im Dezember 2022, die mit dem exakt berechneten Entlastungsanspruch in der nächsten Verbrauchsabrechnung verrechnet wird. 

Haben Sie uns eine Ermächtigung zum Lastschriftverfahren erteilt, werden wir die im Dezember 2022 fällige Abschlagszahlung nicht einziehen. Bekommen wir die Abschläge von Ihnen überwiesen, brauchen Sie die im Dezember 2022 fällige Zahlung nicht überweisen. Sollten Sie dennoch eine Überweisung auslösen (z.B. Dauerauftrag) wird diese Zahlung und der Entlastungsbetrag bei der nächsten Verbrauchsabrechnung verrechnet.

Weitere gesetzliche Hinweise:

Wir weisen darauf hin, dass

  • Energieeinsparungen einen kostenmindernden Nutzen haben
  • die Entlastung aus Mitteln des Bundes finanziert wird.

Gibt es eine Informationspflicht für Vermieter & WEG

Ja, auch Vermieter sind nach § 5 Abs. 2 EWSG und WEG nach § 5 Abs. 3 EWSG verpflichtet, nach Veröffentlichung der Informationen durch ihr Gasversorgungsunternehmen, ihre Mieter bzw. WEG-Mitglieder über die Dezember-Soforthilfe unverzüglich in Textform zu informieren. Die Information muss die Höhe der vorläufigen Leistung nach § 3 Absatz 1 Satz 1 sowie die Informationen, die das Gasversorgungsunternehmen veröffentlicht hat, enthalten. Zudem muss darauf hinzuweisen werden, dass die Entlastung aus Mitteln des Bundes finanziert wird.


Für Fragen steht Ihnen unser Kundenservice gerne zur Verfügung.

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